Doch Transparenz allein reicht nicht, wenn das Timing nicht stimmt. Heute sprechen wir über den zweiten grossen Schmerzpunkt vieler KMU: Das Diktat des Kalenders. Wir zeigen Ihnen, wie wir starre Fristen abschaffen und warum Ihre Lohnbuchhaltung so flexibel sein sollte wie Ihr Unternehmen.
Die Angst vor der Monatsmitte
Kennen Sie den Stress, wenn der Stichtag näher rückt? Im klassischen Outsourcing ist die Monatsmitte oft der heilige «Redaktionsschluss». Bis dahin müssen alle Mutationen, Stundenrapporte und Boni beim Dienstleister sein.
Das Problem dabei: Das echte Leben hält sich nicht an den Kalender. Ein neuer Mitarbeiter startet am 21.? Ein ausserordentlicher Bonus wird am 23. beschlossen? In der alten Welt heisst das: «Zu spät. Das kommt erst nächsten Monat in den Lohnlauf.» Das frustriert Mitarbeitende und erzeugt für Sie unnötigen Verwaltungsaufwand im Folgemonat. Sie müssen Ihre internen Prozesse den starren Fristen Ihres Dienstleisters unterordnen.
Das Nadelöhr der internen Verarbeitung
Erledigen Sie Ihre Lohnbuchhaltung bisher intern? Dann kennen Sie das Diktat des Kalenders aus einer anderen Perspektive. Statt auf einen externen Dienstleister zu warten, staut sich die gesamte Arbeit zum Monatsende bei Ihnen im Team. In einem extrem engen Zeitfenster müssen alle Daten fehlerfrei erfasst und abgerechnet sein. Das ist ein massives administrative Nadelöhr, das bei Ferien oder Krankheit schnell zum echten Unternehmensrisiko wird. Der Druck, keine Fehler zu machen, lastet komplett auf Ihren Schultern.
Keine starren Deadlines mehr
Wir bei Paymira finden: Das System muss sich Ihnen anpassen, nicht umgekehrt.
Deshalb verabschieden wir uns von der klassischen Stapelverarbeitung. Unsere Plattform kennt keinen künstlichen Annahmeschluss zur Monatsmitte. Sie können Änderungen dann erfassen, wenn sie anfallen – flexibel bis kurz vor dem Zahltag.
Ob Sie Daten am ersten des Monats, am 12. oder erst zwei Tage vor der Auszahlung eingeben, spielt für die Qualität der Abrechnung keine Rolle.
Eingaben erfassen, sobald sie bekannt sind
Diese Flexibilität verändert Ihre Arbeitsweise im HR grundlegend. Statt am Monatsende hektisch Excel-Listen zusammenzusuchen und Stapel von Zetteln abzuarbeiten, können Sie die Arbeit entzerren.
Haben Sie die Stundenrapporte Ihrer Aushilfen erhalten? Tragen Sie sie einfach direkt ein. Ist eine Spesenabrechnung reingekommen? Erfassen Sie sie gleich. Sie arbeiten in Ihrem Tempo. Paymira wartet auf Sie und hält die Daten bereit, bis Sie den Lohnlauf freigeben wollen.
Sofort sehen und gleich bereit
Das Herzstück dieser Flexibilität ist unsere Technologie. Während klassische Systeme Daten sammeln und zeitverzögert verarbeiten, berechnet Paymira Löhne in Echtzeit.
Das macht im Alltag einen gewaltigen Unterschied: Stellen Sie sich vor, Sie erfassen eine Bonuszahlung. In herkömmlichen Modellen schicken Sie die Info ab und warten auf den Entwurf des Dienstleisters, um zu sehen, was netto übrig bleibt.
Bei uns geben Sie den Bonus ein und sehen sofort die Auswirkungen. Die Plattform kalkuliert im Hintergrund blitzschnell alle Abzüge – von der AHV bis zur Quellensteuer – neu. Sie sehen das fertige Resultat in Sekundenbruchteilen auf dem Bildschirm. Stimmt etwas nicht oder fehlen weitere Eingaben? Korrigieren Sie es direkt, ohne Wartezeit und ohne E-Mail-Ping-Pong.
Im nächsten Teil
Nach Transparenz und Flexibilität widmen wir uns im dritten Teil einem Thema, vor dem viele Respekt haben: Der Komplexität des Schweizer Lohnwesens. Erfahren Sie, warum Sie kein Payroll-Profi sein müssen, um Paymira zu nutzen, und wie unsere Experten im Hintergrund für Sicherheit sorgen.




